Familienwappen KRONEISEN      K R O N E I S E N
     Familientag


             
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Zusammenfassung des 15.Familientags am 09. - 11. Oktober 2015 in Frankfurt am Main

Am Freitag Abend konnten wir uns fast vollständig wiedersehen. Einige kamen dann am Samstag vormittags noch dazu. Wir fuhren
zusammen nach Sachsenhausen in ein bekanntes uriges Apfelwein-Lokal "Zum Ebbelwoi-Wagner". Ohne Reservierung hätten wir im
knallvollen Lokal keinen Platz bekommen. Mehrere Bembel (Tonkrüge zu 10 Liter) des Frankfurter Nationalgetränks sorgten für
Stimmung. Das "Stöffche", wie man hier sagt, ist ja nicht gleich jedermanns Geschmack und manchem etwas zu sauer. Dazu konnte
man "Rippcher mit Kraut", "haas Flaschworscht mit Wasserweck", auch "Handkäs mit Mússik" oder "Haspelche" (natürlich auch
internationale Gerichte) genießen.

Am Samstag gegen 10 Uhr ging es wieder mit der U-Bahn in 12 Minuten zum Opernplatz. Horst Günter Kroneisen begann seine Führung
mit Erläuterungen zum Gebäude "Alte Oper". Über die "Fressgass" mit ihren Feinkostgeschäften und Gaststätten gelangten wir zum
Börsenplatz. Vor dem klassizistischen Börsengebäude hatten es die lebensgroßen bronzenen "Bulle" und "Bär" den Kindern angetan.
Ein kurzer Ritt darauf war unumgänglich.

Der Spaziergang führte uns zum Palais Thurn und Taxis, besser gesagt zu dem noch vorhandenen Eingangsportal. Dort tagte um 1815
der Bundestag des Deutschen Bundes. Einen Blick konnten wir zum Eschenheimer Turm werfen. Das mittelalterliche Stadttor blieb
als einziges von der Niederlegung der Frankfurter Wallanlage verschont. - Über die "Hauptwache" schlenderten wir vorbei an der
Katharinenkirche über die Zeil, der Hauptgeschäftsstraße Frankfurts, zum beeindruckenden Kaufhaus "MyZeil" mit seinem auffallenden
riesigen Trichter aus Glaselementen. Vorbei am weißen Brunnen schwenkten wir ab in Richtung Dom. Auf halbem Weg lud die
Kleinmarkthalle zu einer Stipvisite ein. Im Frankfurter Kaiserdom übernahm Anita Kroneisen die kunsthistorische Führung.
Ein Orgelkonzert überraschte uns und bildete einen schönen Abschluß. Nun zog es uns zum Mittagessen. Gegenüber zum "Römerberg"
am "Samstagberg" kehrten wir im "Schwarzen Stern" ein. Nach dem Essen führte uns der Weg vorbei am "Haus Wertheim", dem einzigen
Fachwerkhaus der Frankfurter Altstadt, das den Bombenhagel des 2. Weltkriegs überstanden hat, zum Eisernen Steg über den Main.
Von hier hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die Skyline der Stadt.

Zurück ging es über den Römerberg, den Paulsplatz mit der berühmten Paulskirch (1848 Tagungsort des Deutschen Parlaments nach
der Deutschen Revolution), die "Neue Kräme" zum Kloster Liebfrauenberg. Drinnen Stille, draußen lauter Trubel! Ein Kaffee-Päus-
chen im Café Hauptwache schloß die Frankfurt-Führung ab.

Um 17:00 Uhr im Hotel fanden wir uns ein zu den angekündigten Beiträgen von Horst Günter Kroneisen, Armin Kroneisen und
Therese Kroneisz. - Horst Günter referierte über die Geschichte Frankfurts mit einem Powerpoint-Vortrag. Von den Anfängen mit
einer Kaiserpfalz über die verschiedenen Stadterweiterungen und ihren Stadtmauern bis hin zu Kriegsschäden, Wiederaufbau und
heutigem "Mainhattan" mit seinen imposanten Wolkenkratzern.

Armin berichtete über die Fortschritte der Familienforschung. Leider umsonst hatten wir uns auf die angekündigte Teilnahme von
Gabrielle Kroneisl mit ihrem Großvater aus Tschechien gefreut. Sie mußte kurzfristig wegen Erkrankung des Großvaters absagen.
Die Teilnehmerzahl von anfänglich über 50 auf nun unter 30 Personen und das Anwachsen der Sammlung "Kroneisen unsere Familien"
von rund 100 Seiten (1983) bis heute 2015 mit fast 3000 Seiten wurde dargestellt. Über 18 neu gefundene Namensträger und 35 Ergänzungen
bestehender Karteikarten konnte berichtet werden. Größter Zuwachs weist die Gruppe der "Nichtzuordenbaren" auf. Ihre räumliche
Verteilung im oberdeutschen Raum wurde gezeigt.

Am Beispiel "Ludwig Kronysen und sein Streit wegen Trinkgeldzuteilung 1462 in Rheinfelden" wurde der Gegenwert der damals üblichen
Geldwährung mit Gulden, Schillinge, Pfennige und Heller deutlich. Wohnen, Miete, Essen und Trinken hatten über wenige Jahrzehnte
stark schwankende Gegenwerte. Daß wir heute, bezogen auf Arbeitszeit, erheblich billiger leben, war eine Erkenntnis als Nebeneffekt
der Darstellung.

Weitere Beispiele zu den "Nicht-Zuordenbaren" bildeten die Ergänzungen zu Prof. Dr. Carey Croneis, 1901 - 1972, zuletzt tätig
an der Rice-Univerität in Texas, Ursula Specklin, Schwägerin des Straßburger Festungsbauers, und Wilhem Kronysen mit der Schenkung
seiner Bibliothek 1624 an die Societas Jesu zu Colmar. Auch für den Eberfinger Stamm gab es eine Ergänzung: Den Zuzug und das Ableben
von Franz Xaver Kroneisen von Stockach nach Wehr.

Beitrag von Therese Kroneisz zu ihren Forschungsergebnissen ist noch in Arbeit!

John Cronise aus USA sagte Ergänzungen zu seinen Vorfahren zu.

Das Buffet zum Abendessen leitete über zum gemütlichen Teil. Gespräche über die familiären Ereignisse seit dem letzten Familientag
füllten den weiteren Abend.

Am nächsten Tag gingen wir zusammen in das berühmte Senckenberg-Museum und bestaunten die dramatisch hergerichteten Skelette der
Riesen-Saurier und viele andere interessante Exponate. Ein Teil der Familientagsteilnehmer machte sich auf den Heimweg, die
Übrigen beschlossen die Veranstaltung mit einem vorzüglichen Essen im nahe gelegenen Thai-Restaurant. John Cronise wollte ebenfalls
gleich weiter fliegen und wurde zum Rhein-Main-Flughafen gebracht.

Unser nächstes Familientreffen werden Andrea Kroneisl und Stefan Krampf in Straßburg ausrichten. Dann, 2017, können wir 600 Jahre erste Namenserwähnung
unseres Familiennamens feiern.






 

 

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