Familienwappen KRONEISEN      K R O N E I S E N
     Familientag


             
[Image]







Zusammenfassung des 16.Familientags am 03. - 05. November 2017 in Straßburg

Im Vorfeld unseres Familientags in Straßburg gab es Unerwartetes. Für mehrere Großstädte Frankreichs,
also auch Straßburg, sind Umweltzonen mit besonderen Plaketten eingerichtet. Die Plaketten mußten vorab
unter Vorlage des Fahrzeugscheins gekauft werden. Es stellte sich dann heraus, dass diese Plaketten nur
für den Fall einer erhöhten Schadstoffbelastung der Luft notwendig gewesen wären. Wir hätten sie nicht gebraucht!

Die Teilnehmer fanden alle das Hotel mit seinem Parkhaus. Auch hier gab es vorab verwirrende Angaben. - Um 18:00 Uhr,
am 03. November 2017, waren schon die meisten in der Lobby des NOVOTEL STRASSBOURG CENTRE HALLES
zusammen gekommen. Gemeinsam wanderten wir durch die Altstadt zum "BAECKEOFFE D´ALSACE", wo wir, auch
wieder mit einiger Diskussion, unsere vorbestellten Plätze einnehmen konnten. Das sehr schön elsässisch
eingerichtete Lokal bot typische Gerichte der Region. Alte und neue Gesichter freundeten sich rasch an
und eine fröhliche Unterhaltung beherrschte den Abend.- Durch das für uns verwirrende Straßennetz führte
uns Stefan mit seiner GPS-App auf dem Handy sicher wieder zurück zum Hotel.

Am nächsten Morgen trafen wir uns pünktlich um 10:00 Uhr vor dem Münster mit unserer Stadt-Führerin. Sie stellte uns
die sehr wechselvolle Vergangenheit der Stadt und des Elsass´ in den vergangenen 1100 Jahren vor, mal zu Deutschland,
mal zu Frankreich gehörend. Viele Menschen aus der Gegend arbeiten in Deutschland und pendeln täglich, oder doch
wöchentlich von Frankreich nach Deutschland. - Die Altstadt mit ihren schmucken Gassen und Winkeln und manchen
Gebäuden, die die schlimmen Kriege der Vergangenheit überstanden haben, beeindruckte uns sehr. Besonders natürlich
das Münster mit seinen filigranen Einzelstrukturen der Hochgotik. Was gab es da alles zu entdecken! Die vielen
interessanten Einzelobjekte ließen fast den Gesamteindruck übersehen, zumal ein Total-Blick aus den engen Gäßchen
nur schwer möglich ist. Nach der Führung reizte es, ein traditionelles Lokal für das Mittagessen zu finden und durch
die vielen kleinen Geschäfte sich zum Betrachten und Einkaufen verlocken zu lassen.

Wieder ins Hotel zurückgekehrt hat mancher seine Beine hochgelegt und regeneriert. Ab 16:00 Uhr kamen wir dann in
dem großen (gemieteten) Besprechungsraum zusammen. Kaffee, Tee und Kuchen waren in einem Nebenraum vorbereitet.
Ab 17:00 Uhr begannen dann die angekündigten Vorträge.

Nach der Begrüßung stellte Armin seinen "Rückblick über 35 Jahre Familienforschung" vor, unterstützt durch
Powerpoint-Projektionen. Besonders im Brennpunkt stand der erfreuliche Umstand der ersten Erwähnung des
Familiennamens KRONEISEN vor 600 Jahren. Da war Hans Kronisen aus Strassbvrg nach Basel gezogen und hat sich
an dritter Stelle in das neu eröffnete Gesellenbuch der Baseler Schlossergesellen eingetragen.

Der Vortrag schloss mit der Bekanntmachung, Armin werde mit diesem Familientag aus Altersgründen (81 Jahre)
von der Organisation weiterer Familientage Abstand nehmen und die Familienforschung nur noch gelegentlich weiter führen.

"Der berühmte Straßburger Festungsbauer Daniel Specklin", *1535, war Gegenstand des Vortrags von Horst Günter.
Mit dem Bruder Specklins, Jeremias, war ja Ursula Kronisen,* 1538?, verheiratet. Die projizierten Bilder
der verschiedenen Festungsbauten und ihre Weiterentwicklung machten die weitsichtige Planung Specklins in
seiner Zeit anschaulich.

Ein Vortrag von Therese schloss sich an. Sie berichtete über ihre vielfältigen Forschungen bei ihrem weitverzweigten
Familienstammbaum. Besonders in letzter Zeit hat sie sich mit nach Amerika ausgewanderten Verwandten beschäftigt.

In der anschließenden Pause richtete das Hotel das Abendessen vor, das wir gegen 19:30 Uhr dann beginnen konnten.
Danach wurden noch viele Einzelgespräche untereinander geführt. Die sind ja auch ein Hauptzweck des Familientags.
Wir freuen uns jedes Mal wieder, dass John Cronise aus Oregon zu unseren Treffen kommt. Er hat die weiteste Anreise
zu bewältigen. Zwei Tage Anreise hatten Therese, Franz und Karoline aus Österreich bestanden. Zum ersten Mal dabei waren
Willi und Elli und Heiko, wieder dabei waren Cordula, Charlene, Lisa und Lena, diesmal mit Familie, bezw. Freund.
Ein besonderes Dankeschön wurde den beiden Organisatoren, Andrea und Stefan, gezollt. Sie hatten Hotel und Führungen
organisiert.

Wie soll es weiter gehen? Das war nach der Abkündigung von Armin die Frage. Allgemein wollte man die Familientage
gerne weiter beibehalten. Jeder und Jede finden die Teilnehmer in unserer Gruppierung liebenswert und möchten auf
einen weiteren Kontakt nicht verzichten. - Gesprächsweise klang dann an, dass die jüngeren Leute sich vorstellen konnten,
einen nächsten Familientag vorzubereiten und zu organisieren. Hoffen wir darauf!

Am nächsten Tag, Sonntag, wurde eine Bootsfahrt auf der Ill vorgeschlagen. Startpunkt war unweit des Münsters.
Es regnete stark. Mit Schirmen bewaffnet warteten wir im Gedränge auf die Ankunft des Besichtigungsbootes. Ausgestattet
mit durchsichtigem tunnelartigem Regenschutz glitten wir an den Vierteln und Häusern verschiedener Entstehungszeiten
und Baustile vorbei zu den heute bedeutenderen modernen Einrichtungen wie, ARTE-Fernsehanstalt und EUROPAPARLAMENT.
Zurück ging es wieder unter alten Brücken hindurch, vorbei an Kasematten und Garnisonskirche zur Altstadt und
unserem Startpunkt. Der Regen hatte aufgehört. So konnten wir noch einen netten Bummel durch die Altstadt mit
ihren vielen verlockenden Verkaufsläden in Richtung Hotel wandern. Natürlich mußten noch Macarons eingekauft werden.
Dann kam das große Verabschieden mit der Hoffnung, in zwei Jahren einen weiteren Familientag gemeinsam begehen zu können.





 

 

[IMAGE] Zurück zur deutschen Version hier klicken!
[IMAGE] Back to the English version click here!